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Annvian

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Thursday, August 18th 2011, 6:20pm

Die Tribute von Panem

In diesem Thread soll es um die im Titel schon genannte Reihe "Die Tribute von Panem" gehen. Ich fasse einfach mal die alle drei Bände hier zusammen und würde gern eine Diskussion starten.
Es kam mir so vor, als fänden ein paar Leute die Bücher sehr toll (mich eingeschlossen) und eine Buchdiskussion wäre vielleicht angeraten. Noch dazu werden vielleicht andere Forumsmitglieder neugierig.

Ich schreibe mal gleich als Erste ein paar Gedanken zu den Büchern (Ich habe bisher zwei gelesen und warte sehnsüchtig, dass der dritte Band endlich bei mir ankommt.):

Ich fand die ersten beiden Romane sehr intensiv, spannend und ich kann mich mittlerweile recht gut in Katnis, die Hauptperson, hineinversetzen.
Dass sie im zweiten Band nochmal in die Arena musste, schlug echt dem Fass den Boden aus, aber ich wusste das ja schon, da es bereits auf dem Klappentext oder irgendwo steht. Das hätte der Verlag auch mal schlauer machen können! :thumbdown: Die Szenen in der Arena an sich haben mir aber im ersten Band besser gefallen. Vielleicht liegt das daran, dass Katnis beim zweiten mal so tolle Verbündete hat bzw. sie ja fast wie "Freunde" erscheinen. Im ersten Band dagegen war alles bedrohlicher und noch gemeiner.

Allerdings fällt mir auch etwas negativ auf mittlerweile: Katnis ist doch schon reichlich naiv! Fidet ihr das auch so? Zum Beispiel die Sache mit der Uhr des Obersten Spielmachers [im zweiten Band beim Tanzen im Kapitol]. Katnis rafft ja einfach nicht, dass der Mann ihr damit helfen und einen Hinweis geben will. Sie denkt noch, er verspottet sie oder sowas. Ich dachte in dem Moment sofort: 'Hach, toll, ein heimlicher Verbündeter.' aber nein, Katnis ist dafür irgendwie viel zu...argh, das hat mich immer etwas aufgeregt, weil solche Szenen oft vorkommen.


So. Dann legt mal los, ich bin auf eure Beiträge gespannt. :)
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kornmuhme

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2

Thursday, August 18th 2011, 8:57pm

Oh ja, ich gehöre auch zu den Leuten, die die Trilogie verschlungen haben! Einfach grandios!

Allein das Konzept der Geschichte finde ich so genial wie brutal: dass Jugendliche, ach was, selbst Kinder, in eine Arena geschickt werden, um bei einem "Spiel" mitzumachen, in dem sie a) versuchen müssen, selbst am Leben zu bleiben (wobei sie sowohl auf die anderen Tribute als auch auf die Fallen der Arena achten müssen) und b) ihre Konkurrenten letzlich umbringen müssen. Schlicht umbringem egal wie. Boah, da habe ich echt gedacht, welche Art Menschen werden da herangezüchtet!! Überhaupt finde ich alles an den Büchern düster. Aber realistisch düster, da gibt's in den meisten Distrikten eben keinen Hoffnungsschimmer.
Der 1. Band hat mir eigentlich am besten gefallen, der 2. Band ist mehr eine Widerholung des 1., allerdings mit der direkten Anknüpfung an den 3., der mir dann wieder supergut gefallen hat. Ich hatte da so einige Momente, wo ich echt nur geheult habe - und das bei einem Buch!! Der 3. Band hat mich emotional sehr mitgenommen ... Mehr verrate ich erstmal nicht, daher poste ich den Beiztrag auch nicht als Spoiler.
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Eine summt.

Annvian

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3

Thursday, August 18th 2011, 11:59pm

Ich fand bisher den ersten Band auch stärker. Der Zweite ist - wie du schon sagtest - schon ein wenig einfach eine Wiederholung. Und auch eine Hinführung zum 3. und "dem großen Finale", habe ich das Gefühl gehabt. In einer Trilogie hat es der Autor mit dem 2. Buch immer am schwersten denke ich. So ohne richtigen Anfang und ohne Ende. Das ist imemr so eine Art Überleitung.
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Nemain

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Monday, September 5th 2011, 1:20pm

Also ich muss sagen "Die Tribute von Panem" sind eine der besten Triologien die ich je gelesen habe.

Ich finde, dass sich die Story von Buch zu Buch weiter entwickelt. Vor allem die Spannung. Vom zweiten zum dritten Buch habe ich es kaum ausgehalten. So war das dritte Band dann ratzfatz auch noch in meinem Besitz.

Auch die Thematik, die die Autorin da anspricht ist der Knüller. Wir machen ja heute schon viel für Film und Fernsehen. Wenn de Menschheit nicht aufpasst, dann ist diese Fiktion nicht all zu weit entfernt.
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Annvian

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Friday, September 16th 2011, 10:44pm

Ich bin jetzt mit allen drei Büchern durch und stehe da mit sehr gemischten Gefühlen, eher verstört als direkt traurig. Die Geschichte, die ganze Thematik der Romane - insbesondere der Schluss - haben mich schon recht mitgenommen. Das klingt grad vielleicht überdramatisiert, aber so ist es irgendwie.
Ich finde man sieht daran, dass die Autorin sehr gute Arbeit geleistet hat, denn schließlich scheint sie nicht geplant zu haben, dass man voller Optimismus aus der Geschichte rausgeht.

Ich muss zugeben, dass ich Katniss' Gedanken und Blick auf die Geschehnisse beinahe bis zum Ende der Trilogie oft zu naiv fand. Mir kam es so vor, als wäre sie manchmal nicht die Hellste. Dann aber kam mir die Idee, dass die Autorin wohl versuchen wollte die Gedankenwelt einer 17-Jährigen realistisch darzustellen. Das ist ihr schon gut gelungen, aber manchmal hat sie - in meinen Augen, muss ja nicht jeder so sehen - etwas übertrieben.

Was mich am letzten Buch etwas gestört hat, ist, dass auf den letzten 30 oder 20 Seiten so gehetzt wurde. Mir kam es vor, als wollte Suzanne Collins zum Ende kommen und hat alles ein wenig gerafft. Es passierte recht wenig mit Katniss' und dann plötzlich gab es so einen "und Monate später"-Sprung. Das fand ich etwas unelegant, wenn man überlegt, wie gut die Geschichte bis dahin war und wie ausgebaut.
Und auf diesen letzten Seiten wurde dann halt alles so gequetscht - Peeta ist "einfach" wieder da, Haymitch die ganze Zeit nebenan, Gale rennt auch irgendwo rum und Katniss' sitzt da und....macht nichts. Also hm, die die Bücher gelesen haben, wissen vielleicht was ich meine.
Das Ende kam für mich halt so überraschend. So BÄMS! aus. Vielleicht habe ich auch deswegen so ein leicht verstörendes dumpfes Gefühl. Was nicht automatisch schlecht sein soll - ich denke nur über alles nochmal nach.

Mein Fazit ist, dass die Bücher echt gut sind und hmmm...mein Lieblingsteil ist der erste Band, würde ich sagen. Der war für mich am intensivsten.
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